Beruf Verfahrenstechnik: Biologie
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Mein Name ist Torsten Hackner. Ich bin im Jahre 1978 geboren. Nach meinem Fachabitur 1996 nahm ich im gleichen Jahr mein Studium der Verfahrenstechnik an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg auf. Nach dem zweiten Studiensemester musste ich mein Studium für den zehnmonatigen Grundwehrdienst unterbrechen, um es danach mit neuem Elan wieder aufzunehmen.
Nach 8 Semestern absolvierte ich meine letzten Prüfungen im Schwerpunkt Bioverfahrenstechnik, um danach die Diplomarbeit bei der Hans Huber AG in Berching anzutreten. Den besonderen Reiz an diesem Thema übte für mich die Tatsache aus, ein für die Firma noch nicht da gewesenes Themengebiet – das Membranbelebungsverfahren – zu betreuen und hier eine neuartige Technologie testen und optimieren zu können.
Im Laufe der Diplomarbeit kam seitens der Firmenführung die Entscheidung in diesem Bereich groß einzusteigen, so dass sich bereits inmitten meiner Abschlussarbeit die Möglichkeit eröffnete dieses neue Produktgebiet als technischer Ansprechpartner (im Huber-Jargon heißt das „Produkt-Manager“) zu betreuen. So hatte ich bereits vor Abgabe der Diplomarbeit Anfang Mai 2002 meinen Anstellungsvertrag in der Tasche.
Im Zuge dieser Tätigkeit bin ich seit Juni 2002 dabei das komplette Produktgebiet der Membrantechnik, anfänglich für alle Größenordnungen mittlerweile nur noch für die größeren Anlagen, zu betreuen und aufzubauen. Diese Tätigkeit erstreckt sich von der Betreuung und Überwachung der technischen Konstruktion, über die Erstellung der notwendigen Verkaufsunterlagen bis hin zur Schulung aller Vertriebs-, als auch Service-Abteilungen.
Mittlerweile erzielen wir im Geschäftsbereich weitergehende Abwasserreinigung/Trinkwasser (zu diesem Bereich gehört neben der Membrantechnik, auch alle anderen Filtrationsverfahren und die Ausrüstung von Nachklärbecken) einen jährlichen Umsatz von fast 4 Mio. Euro.
Demnächst abschließenden Studenten kann ich ans Herz legen, sich neben der fachlichen Qualifikation mit den ingenieurtechnischen Grundlagen, auch bereits während der Studienzeit rhetorisch zu profilieren und möglichst tiefgehende Kenntnisse der englischen Sprache zu erlangen. Auslandspraktika und Diplomarbeiten werden von Personalentscheidern (auch hier werde ich mittlerweile mit einbezogen) ebenfalls als sehr positiv bewertet.
